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Lage der Union
Überwindung der Pandemie

Pionierleistung bei sicheren und wirksamen Impfstoffen und Behandlungen

Impfungen
in der EU
83,4 %
der erwachsenen EU-Bevölkerung
haben erste Impfserie (1 oder 2 Dosen) gegen COVID-19 erhalten
62 %
der erwachsenen EU-Bevölkerung
haben eine Auffrischungsdosis erhalten

Zeitplan der Zulassung: sichere und wirksame Impfstoffe gegen COVID-19

  1. 21. Dezember 2020
    BioNTech-Pfizer
  2. 6. Januar 2021
    Moderna
  3. 29. Januar 2021
    AstraZeneca
  4. 11. März 2021
    Johnson & Johnson
  5. 20. Dezember 2021
    Novavax
  6. 24. Juni 2022
    Valneva

Eine rasche Reaktion auf das Virus

In der frühen Phase der Pandemie hat die Kommission im Namen der Mitgliedstaaten Abnahmegarantien mit einzelnen Impfstoffherstellern vereinbart. Dank diesem vorausschauenden Vorgehen und der Sicherstellung der Lieferung von Impfstoffen hat Europa nun die schlimmste Pandemie seit einem Jahrhundert bewältigt.

Vorgehensweise

Die Kommission unterstützte die Impfstoffhersteller mit 2,7 Mrd. EUR aus dem Soforthilfeinstrument. Im Gegenzug sicherte die Kommission eine vereinbarte Anzahl von Impfstoffen, den Lieferzeitpunkt und den Preis. Auf diese Weise trug die Kommission dazu bei, dass in Rekordzeit sichere und wirksame Impfstoffe entwickelt und hergestellt werden konnten.

Im Falle neuer Varianten wird die EU, wenn ein angepasster Impfstoff bis Herbst 2022 zugelassen ist, über Zugang zu Lieferungen angepasster Impfstoffe von BioNTech-Pfizer und Moderna verfügen.

Entwicklung der Anzahl geimpfter Personen in der EU

 

Mehr als nur Impfstoffe

Wie viele Impfstoffe wurden bisher zugelassen?

6
Impfstoffe
wurden nach strengsten klinischen Prüfungen und regulatorischen Zulassungsverfahren weltweit zugelassen
4,2 Milliarden
Impfstoffdosen
wurden gesichert
1,7 Milliarden
Impfstoffdosen
wurden ausgeliefert

Globale Zusammenarbeit und Solidarität

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie setzt sich die EU für die internationale Zusammenarbeit bei deren Bekämpfung ein. Wir sind der weltweit größte Lieferant von COVID-19-Impfstoffen und einer der führenden Geber von COVAX, einer globalen Initiative für einen gleichberechtigten COVID-19-Impfstoffzugang. 

Weltweite Krisenreaktion
auf das Coronavirus
Über 2,4 Milliarden
Dosen
von COVID-19-Impfstoffen an 168 Länder geliefert
478 Millionen
Dosen
an bedürftige Länder wie Afrika gespendet, hauptsächlich über COVAX

Schließlich steht die EU an vorderster Front, was die globale handelspolitische Reaktion auf die Corona-Pandemie betrifft. Auf der 12. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation im Juni 2022 vereinbarten die Mitglieder eine Befreiung von bestimmten Verpflichtungen zum Schutz des geistigen Eigentums in Bezug auf COVID-19-Impfstoffe.

Erneute Öffnung Europas – und der Welt

Das digitale COVID-Zertifikat der EU war eine entscheidende Neuerung bei der Reaktion Europas und hat sich rasch zu einem weltweiten Standard für sicheres Reisen entwickelt. Bis August 2022 nutzten weltweit mehr als 1,6 Milliarden Menschen das digitale COVID-Zertifikat der EU für internationale Reisen.

Die EU hat einen globalen Standard entwickelt: Neben den 27 Mitgliedstaaten sind dem System 48 Länder und Gebiete außerhalb der EU auf fünf Kontinenten beigetreten.

Das Reisen weltweit wieder aufnehmen

Aufbau einer starken europäischen Gesundheitsunion

Die neue Behörde für die Krisenvorsorge und -reaktion bei gesundheitlichen Notlagen (HERA) fördert die Entwicklung, Herstellung und Lagerung von Arzneimitteln, Impfstoffen und anderen medizinischen Gegenmitteln wie persönlicher Schutzausrüstung.

Bisherige Tätigkeiten der HERA:

  • Einrichtung einer Expertengruppe für COVID-19-Varianten zur Überwachung von Mutationen
  • Erwerb von Impfstoffen gegen Affenpocken
  • Einrichtung der FAB-Fazilität der EU – ein Netz einsatzbereiter Produktionskapazitäten für Impfstoffe und Arzneimittel 
  • Bevorratung von Ausrüstung und Arzneimitteln gegen chemische und nukleare Bedrohungen

Verbesserung und Förderung der Gesundheit in der EU

Schutz der Menschen in der EU vor schwerwiegenden grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren

Verbesserung von Arzneimitteln, Medizinprodukten und krisenrelevanten Produkten

Ausbau der Gesundheitssysteme

Belastbare Gesundheitssysteme

Die im November 2020 angenommene Arzneimittelstrategie für Europa enthält konkrete Initiativen zur Gewährleistung des Zugangs zu sicheren, hochwertigen und erschwinglichen Arzneimitteln für alle Patienten und zum Ausgleich des ungedeckten medizinischen Bedarfs. Sie zielt auch darauf ab, die Versorgungssicherheit zu erhöhen, Engpässe zu beheben und die strategische Autonomie der EU zu fördern. Im März 2022 wurde das Mandat der Europäischen Arzneimittelagentur gestärkt, um für eine bessere Überwachung und Minderung von Engpässen bei kritischen Arzneimitteln zu sorgen.

Datennutzung zur Rettung von Menschenleben

Aufbauend auf den Lehren aus der Pandemie und der seither ergriffenen Maßnahmen befindet sich die EU nun in einer stärkeren Position als je zuvor, um künftige Gesundheitskrisen zu bekämpfen.

Haftungsausschluss: Die Daten auf dieser Seite wurden zuletzt am 31. August 2022 aktualisiert.

Weitere Fortschritte

Erfolge

der Kommission von der Leyen